Consumerization of IT – Gefahren meiden und Chancen nutzen

„Früher war alles einfacher?“ – „Früher“ kamen die entscheidenden Entwicklungen in Technologie/IT/Telekommunikation aus der Forschung und Unternehmenswelt. Das Internet wurde zur Kommunikation zwischen Universitäten erfunden und hochrangige Politiker und Wirtschaftsvertreter nutzten die ersten Mobiltelefone. Dann kamen auch private Anwender in den Genuss beider Technologien und der Rest ist Geschichte.

Doch in den letzten Jahren änderte sich die Richtung der Innovationen hin zur „Consumerization of IT“. Die Unternehmenswelt adaptiert zunehmend Technologien aus dem „Consumer“-Bereich. Cloud-Lösungen hatten sich beispielsweise bei Endnutzern in Form von E-Mail- und Sharing-Diensten längst durchgesetzt, als auch die Bedenken der Unternehmen ausgeräumt und die Vorteile der Technologie erkannt wurden. Ähnlich verhält es sich mit Smartphones und den dazugehörigen Apps. Wenn Mitarbeiter unterwegs sind und den Zug zum nächsten Kundentermin erwischen müssen, vom Arbeitgeber jedoch kein Gerät zur Verfügung gestellt bekommen haben, dann müssen sie notgedrungen auf ihrem eigenen Smartphone die beste Verbindung recherchieren. Und wenn sie Informationen aus einer E-Mail benötigen, dann fragen sie eben, ob ein Kollege ihnen „mal schnell die Mail an den privaten Account weiterleitet“. Sicherheitsbedenken spielen dabei eine untergeordnete Rolle.

Aber sind Unternehmen nicht selbst dafür verantwortlich, wenn sie so wichtige Trends verschlafen und ihre Mitarbeiter trotz des harten Wettbewerbs nicht mit der besten Technologie ausstatten?

Cloud-Lösungen sind ein gutes Beispiel dafür, dass Unternehmen zwar nicht unbedingt die gleichen Tools verwenden sollten wie Endnutzer, jedoch auf andere Weise die erheblichen Vorteile der zugrundeliegenden Technologien nutzen können. Der Schlüssel ist hier eine für den Business-Einsatz angepasste Lösung.

Soziale Netzwerke wie Facebook oder Twitter erfreuen sich nicht umsonst einer so großen Beliebtheit. Die Funktionen zum Teilen und Finden von Informationen sind sehr nützlich und haben die Art der Kommunikation revolutioniert. Allerdings sollten Unternehmen sich nicht auf Drittanbieter aus der Consumer-Welt verlassen müssen. Eine Lösung wie Social Workplace von SEVEN PRINCIPLES greift die besten Elemente von sozialen Netzwerken auf, adaptiert sie aber für die Unternehmensnutzung. Auch wichtige Beratungsleistungen, die für eine reibungslose Implementierung in die Unternehmensinfrastruktur sowie die optimale Wissensorganisation notwendig sind, bieten wir an. Die Investitionen amortisieren sich in der Regel sehr schnell und die Datensicherheit ist ebenfalls gewährleistet.

Bei der Nutzung von Smartphones verhält es sich ähnlich. Das Mitbringen der eigenen Geräte, auch Bring-Your-Own-Device oder auch BYOD genannt (eine gute Artikelsammlung zu diesem Thema finden Sie auf der Seite der Computerwoche), bestimmte lange Zeit die Diskussion in den Fachmedien. Selbst wenn die Geräte abgesichert sind, bleiben aber Streitpunkte. Schließlich kann ein Unternehmen nicht erwarten, dass alle Mitarbeiter ihre eigenen Geräte für die Arbeit nutzen und dann auch noch dem Unternehmen erlauben, eine eigene MDM-Software zu installieren. Der Datenschutz ist ebenfalls ein wichtiger Faktor, da Mitarbeiter auf ihren privaten Geräten nicht eingeschränkt werden wollen. Um die Sicherheit jedoch zu gewährleisten, könnte die Sperrung von Apps oder Funktionen notwendig werden. Die Ausstattung der Mitarbeiter mit Unternehmensgeräten macht in den meisten Fällen daher mehr Sinn.

Eine ausweglose Situation? Keineswegs! Gartner erklärt in seinem Online-Glossar sehr richtig, dass Consumerization nicht nur Gefahren birgt, sondern auch Chancen bietet.
Dazu sollte der Blick nicht nur auf die Sicherheit gelenkt werden (für alle Interessenten werden wir uns im nächsten Beitrag dennoch ein wenig genauer mit der Sicherheitsproblematik befassen, die sich in der „Schatten-IT“ widerspiegelt), sondern auch auf die Potenziale, die sich mit der richtigen Strategie freisetzen lassen. IT-Verantwortliche und Geschäftsführer sollten genügend Weitblick an den Tag legen, um gemeinsam Trends nicht nur reaktiv zu beantworten – sprich: die Sicherheitslücken zu stopfen – sondern nach Möglichkeiten suchen, echte Geschäftsvorteile aus den neuen Technologien zu erzielen.

SEVEN PRINCIPLES kann bereits auf zahlreiche Projekte zurückblicken, in denen wir zusammen mit unseren Kunden erarbeiteten, welche Unternehmenszweige tatsächlich von mobilen Daten und Mitarbeitern profitieren und wie sich Unternehmensprozesse optimieren lassen. Möglicherweise stehen am Ende sogar vollkommen neue Produkte oder Lösungen und die Verbesserung des Kundenservices. Daher sind auch alle Unternehmensbereiche bei der Implementierung von Enterprise-Mobility-Lösungen mit einzubeziehen.

Gerne stehen wir Ihnen dabei mit unserer Erfahrung zur Seite.

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