Gesteuerter Übergang zum Mobile Enterprise statt Strategie-Wüste

In diesem Blogbeitrag wollen wir Ihnen die Vorteile einer Enterprise-Mobility-Strategie aufzeigen. Dazu stützen wir uns auf die Ergebnisse der von uns gesponserten Trendstudie von Lünendonk. In der Studie wurde gefragt, wer bereits über eine Mobile-Enterprise-Strategie verfügt. Insgesamt können bereits 56 Prozent der Unternehmen eine solche Strategie vorweisen, wobei der Reifegrad dieser Strategien sehr unterschiedlich ausgeprägt ist.

mobile-enterprise-als-strategie

Im weiteren Verlauf der Studie wurden Unternehmen, die über eine Mobile-Enterprise-Strategie verfügen, mit denen verglichen, die noch keine solche Strategie entwickelt haben. Ein Punkt, der signifikante Unterschiede aufweist, ist der Einsatz von Business Apps. Durch die mobilen Endgeräte rücken Nutzung und Potenzial von Business Apps in den Fokus.
Elementar an diesen Apps ist, dass dazu bestehende IT-Prozesse und Anwendungen aufgebrochen werden, um relevante Informationen übersichtlich bereitzustellen und die in der Darstellungsfläche begrenzten mobilen Plattformen wie Smartphones und Tablets nicht zu überfrachten. 49 Prozent der Unternehmen mit einer Mobile-Enterprise-Strategie nutzen diese Möglichkeit, bei den Unternehmen ohne Mobile-Enterprise-Strategie sind es dagegen lediglich 20 Prozent. Hier wird Potenzial verschenkt.

Aufbrechen von Prozessen als Strategie

Neben der ungleichen Verteilung beim Aufbrechen von Prozessen stechen auch die unterschiedlichen Antworten auf die nächsten Fragen ins Auge.

geraete-management-mobile-security-strategie

Unternehmen mit einer Mobile-Enterprise-Strategie haben häufiger ein MDM im Einsatz, setzen konsequenter auf MUM, MCM und verfügen bereits zu knapp einem Drittel über einen Enterprise App Store.
Selbstverständlich führen viele Wege nach Rom und auch der Wandel zum Mobile Enterprise erfolgt nicht an einem Tag. So ist für die IT-Abteilungen in Unternehmen der erste Ansatz auf dem Weg zum Mobile Enterprise oft das Mobile Device Management (MDM). Auch planen 56,1 Prozent der Unternehmen zukünftig überwiegend eine „Point-to-Point“-Anbindung der Mobile Apps an die Backend-Systeme. Allerdings ist die „Point-to-Point“-Anbindung ein Auslaufmodell: Der anfänglich und kontinuierlich erforderliche Aufwand ist viel zu hoch. Daher dürfte der Anteil der Backend-Anbindungen über MEAPs (Mobile Enterprise Application Plattforms) deutlich zunehmen. Auch hier sind Unternehmen mit Mobile-Enterprise-Strategie führend, von ihnen planen bereits 39 Prozent diese Vorgehensweise.
Für wen lohnt sich jetzt eine Enterprise-Mobility-Strategie? Wir raten dazu, die Situation nüchtern, pragmatisch und dennoch auch visionär zu analysieren. Holen Sie sich dafür auch Außenstehende mit Erfahrung im Bereich Enterprise Mobility ins Unternehmen – unternehmensfremde Personen sehen Ihre Prozesse und Geschäftsmodelle mit ganz neuen Augen.
Grundsätzlich stellt sich die Frage, ob Ihr Unternehmen sich schon in der Übergangsphase zum Mobile Enterprise befindet oder ob dieser Übergang in nächster Zeit angestoßen werden soll. Ist dies der Fall, empfehlen wir Ihnen dringend, mit Experten zusammen eine Enterprise-Mobility-Strategie zu entwickeln und zu implementieren. Denn aus dem Vergleich wird deutlich, dass Unternehmen mit einer Mobile-Enterprise-Strategie derzeit und zukünftig einfach besser für den kommenden Wandel aufgestellt sind.

0 Antworten

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Wollen Sie an der Diskussion teilnehmen?
Feel free to contribute!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.